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Uni und Fachhochschule
Petition an das Rektorat der Universität Basel:
Solidarität mit den Reinigungsfrauen der Philologischen Seminare am Nadelberg!
Wir verlangen, dass die Reinigungsfrauen der Philologischen Seminare am Nadelberg und der Universität insgesamt wieder direkt von der Universität angestellt werden. Der Ausschreibungszwang der Reinigungsaufträge an private Firmen liefert sie einer Hire-and-Fire-Politik aus.
Bitte laden Sie hier unsere Petition herunter, unterschreiben und retournieren Sie diese an uns.
Petition an den Fachhochschulrat FHNW:
Schluss mit prekären Anstellungsbedingungen!
"Zielpensen mit Schwankungsbreite" (GAV Ziffer 3.5) bedeuten prekäre Anstellungsbedingungen: Von Semester zu Semester wird erst sehr kurzfristig klar, wer mit welchem Pensum bzw. Einkommen rechnen kann. Die Zielpensen höhlen den Kündigungsschutz aus und wälzen das Unternehmensrisiko auf die Mitarbeitenden ab. Die Zielpensen braucht es nicht! Die Mehr-/Minderpensen (GAV A 3.10) erlauben bei vollem Pensum eine Flexibilität von +/- 300 Stunden, dies aber immerhin bei stabilem Lohn.
Die "Zielpensen mit Schankungsbreite" waren ursprünglich für Ausnahmesituationen vorgesehen. Die zahlreichen Pensen- und Lohnkürzungen per Herbstsemester 2010 haben gezeigt, dass die prekären Verträge weit verbreitet sind. Das ist missbräuchlich, verletzt den GAV und verstösst gegen den Grundsatz von Treu und Glauben.
Die Verbände vpod VDNW und fh-ch fordern mehr Pensensicherheit und haben die Petition zur Streichung von Ziffer 3.5 aus dem GAV lanciert.
Jetzt ist die Meinung der FHNW-Mitarbeitenden gefragt. Unterzeichnen Sie die Petition!
Hier finden Sie den Petitionsbogen zum Herunterladen. und hier die elektronische Variante.
Uni-Mitarbeitende reichen Petition für mehr Ferien ein
Über 500 Mitarbeitende der Uni Basel verlangen mit einer Petition vom Universitätsrat eine Woche mehr Ferien und das dazu notwendige zusätzliche Personal. Heute Mittwoch Morgen hat Uni-Verwaltungsdirektor Ch. Tschumi die Petition, welche der vpod lanciert hat, entgegen genommen.

Eigentlich wären die Uni und Fachhochschulen dazu da, zu erforschen, was unsere Gesellschaft heute und in Zukunft wirklich braucht. Dafür braucht es Forschungsfreiheit. Eigentlich wären die Hochschulen ein Teil der öffentlichen Bildung und müssten demokratisch funktionieren. Ihre Strategie im Interesse der Gesellschaft müsste öffentlich diskutiert werden. Davon sind die Hochschulen heute weit entfernt: Bildung ist zum Faktor Nummer 1 für das Wirtschaftswachstum geworden. Den wirtschaftsdominierten Gremien Unirat und Fachhochschulrat sind sämtliche Entscheide überlassen, Uni und Fachhochschulen funktionieren zunehmend wie private Firmen. Die Hochschulbildung verkommt zur Ware. Dagegen wehrt sich der vpod und unterstützt den Protest der Studierenden. Bildung ist ein Recht und muss ein öffentliches Gut bleiben!
Der vpod fordert
- bessere Betreuungsverhältnisse
- eine Woche mehr Ferien für das Uni-Personal
- die Wiedereingliederung des Reinigungspersonals
- uni-interne Demokratie und Mitbestimmungsrechte für das Personal
- bildungspolitische Entscheide wie z.B. die Höhe der Studiengebühren durch die Parlamente, statt durch den wirtschaftslastigen Unirat
- Zeit für kritisches Forschen, statt Jagd nach Creditpoints
- ausreichende öffentliche Finanzierung statt Umbau der Uni nach ökonomischer Verwertbarkeit
Flyer "vpod unterstützt Uni-Protest!"
Zuständige politische Sekretärin ist Marianne Meyer Lorenceau.
Petition "Eine Woche mehr Ferien!" für das Uni-Personal
Die Mehrheit der Arbeitnehmenden in der Schweiz hat unterdessen mindestens 5 Wochen Ferien und/oder die 41- oder die 40-Stunden-Woche. Sogar im Gastgewerbe wird weniger lang gearbeitet als an der Uni.
Jetzt die Petition des vpod für mehr Ferien unterschreiben!
Wir fordern den Respekt vor den Mitwirkungsrechten an der PH!
Neues Geschäftsreglement an der PH FHNW
Per 1. September hat der PH-Direktor ein neues
Geschäftsreglement provisorisch in Kraft gesetzt.
Die Lehrerinnen- und Lehrerverbände und der
vpod stellen fest:
- Das Geschäftsreglement wurde ohne Mitwirkung
(GAV-Verletzung!) in Kraft gesetzt.
- Es konzentriert eine Fülle von Entscheidkompetenzen
beim Direktor der PH.
- Es schafft somit wesentliche, in Staatsvertrag
und GAV garantierte Mitwirkungsrechte
ab oder schränkt sie ein.
Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.
Zuständige politische Sekretärin ist Marianne Meyer Lorenceau.





