Im Bereich Nahverkehr sind die Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe BVB, BLT und AAGL organsisert. Sieben Betriebsgruppen umfassen rund 300 vpod-Mitglieder. Währenddem das BVB-Personal auch nach der Ausgliederung dem kantonalen Personal- und Lohngesetz unterstellt ist, gelten bei den BLT und bei der AAGL Gesamtarbeitsverträge.

 

Die arbeitsrechtliche Situation und damit auch die Tätigkeitsschwerpunkte präsentieren sich damit unterschiedlich. Währenddem sich die BLT gewerkschaftspolitisch trotz GAV als Duodezfürstentum unter autokratischer Führung präsentiert, sind die Arbeits- und Gewerkschaftsrechte bei der AAGL dank einem fortschrittlichen GAV etwas besser.

 

Am meisten Mitsprache haben die Angestellten der BVB, daran änderte auch die im Jahre 2006 erfolgte Ausgliederung wenig. Zwar wurde der Spardruck erhöht, der vpod konnte ihn aber zusammen mit dem Hausverband PSVB bis heute parieren und unter Kontrolle halten, was sich sowohl auf die Dienstleistungsqualität als auch auf die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden positiv auswirkte.

 

Der grösste gewerkschaftliche Erfolg war 2009 der zeitgemässe Ersatz der Lenkzeitentschädigung (LZE), eines 5%igen Zeitzuschlags im Fahrdienst. Dank frühzeitigem Eingreifen der Verbände, einer langfristig angelegten Informations- und Mobilsierungskampagne und hartnäckigem, geschickten Verhandeln gelang es, die LZE durch neue, zeitgemässe Arbeitszeitverkürzungen aufzufangen und vollumfänglich zu kompensieren.

 

LZE vollumfänglich kompensiert

 

Gemeinsame Medienmiteilung